Bereichsregeln - Pranger

  • § 1 Anwendungsbereich


    Der Pranger gilt für alle Geschäfte oder Verhandlungen, die durch eine erste Kontaktaufnahme auf HelperBoard.de zustande gekommen sind.

    Dabei kann jedes als illegal empfundene Verhalten eines Vertragspartners angeprangert werden. Hierzu gehören insbesondere Betrug, Hehlerei sowie Bedrohung.


    § 2 Begriffsbestimmungen

    • Betrug:

    Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält. (§263 StGB)

    • Hehlerei:

    Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern. (§259 StGB)

    • Bedrohung:

    Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht.

    Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen einem Menschen vortäuscht, daß die Verwirklichung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bevorstehe. (§241 StGB)

    § 3 Beschwerde


    • Eine Beschwerde ist zulässig, wenn sie den Namen des Benutzers im Titel des Themas, eine Beschreibung des Kontakts mit dem Benutzer, den Grund für die Beschwerde sowie etwaige Beweismittel (Private Nachrichten, E-Mails, Chatverläufe) enthält.
    • Die Angaben müssen der Wahrheit entsprechen. Stellt sich heraus, dass die Angaben unwahr sind, kann der entsprechende Benutzer gesperrt werden.
    • Alle Beschwerden und daran anschließende Diskussionen sind stets sachlich zu halten. Unzulässig sind daher insbesondere die Preisgabe der privaten Daten des entsprechenden Benutzers, dessen Beleidigung sowie jegliche Aufrufe bzw. Verabredungen zu dessen Nachstellung, Bedrohung oder einem anderen gesetzwidrigen Vorgehen gegen denselben. Gleichermaßen darf der Geschädigte wegen seiner Beschwerde weder diffamiert noch anders verunglimpft werden.
    • Eine rechtliche Beratung der Geschädigten oder eine rechtliche Beurteilung des Sachverhalts darf nicht stattfinden.

    § 4 Abhilfe

    • Bevor einer Beschwerde angenommen
    • wird, sollte der beanstandete Benutzer auf die Beschwerde hingewiesen und ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt worden sein. Zudem sollten die eingebrachten Beweismittel geprüft worden sein.
    • Hält ein Teammitglied die Beschwerde danach für begründet, so wird der Benutzer gesperrt.

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